Vorweihnachtshektik

Kürzlich las ich den Kommentar einer Freundin bei Facebook, der sinngemäß lautete: “Kann es sein, dass das Jahr 2012 nicht stattfinden wird? Mir kommt es so vor, weil alle Leute alles noch in diesem Jahr erledigt haben wollen.”

Zum Jahresende haben alle viel zu tun. Ein Grundgesetz. Wieso eigentlich? Und wozu?

Wird Weihnachten schöner, wenn wir nach fremdgesteuerter Hektik oder wahlweise als Ergebnis unseres Perfektionsdrangs völlig entkräftet oder erkältet unter dem Baum sitzen und uns so gar nicht auf dieses besinnliche Fest freuen können? Man fühlt sich fast ausgeschlossen, wenn man schon im Oktober alle Geschenke online bestellt hat, am zweiten Advent in Ruhe gebacken hat und nur im Büro die übliche Hektik hatte. Allerdings macht Weihnachten möglicherweise doch mehr Freude, wenn es weniger stressig verläuft.

Und da sind wir beim Geheimnis einer stressärmeren Vorweihnachtszeit: Planung. Im Herbst schonmal überlegen, wem will ich etwas schenken und was. Und es dann kaufen und gegebenenfalls gut verstecken. Das kann einem die vielfach jahresabschlußbedingte Hektik bei der Arbeit, die in den Wochen vor Weihnachten die Freizeit dezimiert, wesentlich erträglicher machen. Man kann sich dann zumindest Samstags etwas erholen und muss nicht in die Stadt hetzen.

Neulich lernte ich zudem, was eine der wichtigsten Voraussetzungen für Weihnachtsstimmung ist:
Man muss sich Zeit nehmen und wirklich in weihnachtliche Stimmung geraten wollen.

In diesem Sinne frohe Weihnachten.

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