Über Bedürfnisse reden

Wie leicht fällt es Ihnen, Ihre Bedürfnisse auszudrücken?

Wie gut können Sie klar sagen, was Sie wollen?

Wenn Sie jetzt sagen: Hervorragend, dann gratuliere ich Ihnen!

Viele werden vielleicht sagen, das ist situationsabhängig. So geht es den meisten Menschen. Dem Partner sagen, dass man heute abend nicht ins Kino will, weil man müde ist, oder beim Chef mehr Gehalt fordern, das sind ganz unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.

Anpruchsvoller kann es werden, wenn man zunächst selber gar nicht weiß, was man möchte. Es kommt vor, dass Menschen ihre Bedürfnisse gar nicht bemerken. Hunger, Durst, Müdigkeit, das merken die meisten noch.

Aber Bedürfnisse nach Distanz oder Nähe nach Ruhe oder Aktivität oder auch nach Herausforderung oder eher Entspannung sind oftmals viel schwieriger zu spüren.  Das merkt man dann auch in der Bewerbungsberatung oder im Coaching zu persönlichen Zielen, denn hierfür braucht man auch das Wissen um die eigenen Bedürfnisse.

Zum Glück läßt sich all das lernen und üben. Nach und nach lernt man so die eigenen Bedürfnisse kennen und findet heraus, wie man sie benennt.

Im nächsten Schritt wird dann geübt, die erkannten Bedürfnisse und vielleicht auch Emotionen in Worte zu fassen. Dann kann man Wünsche äußern und angemessene Wege finden, dies in verschiedenen privaten und beruflichen Kontexten zu tun. Mit der Zeit ist das gar nicht mehr so schwierig.

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