People join companies, but leave managers.

Als Sie das letzte Mal Ihren Job gewechselt haben – warum haben Sie das getan?

Waren es wirklich ein besseres Angebot oder die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten?

Oder hatten Sie in Wahrheit einfach nicht den richtigen Chef? Der, der sie wertschätzt, fordert, fördert, nach vorne bringt, sich um Sie kümmert, Ihnen spannende Themen gibt, Ihnen hilft, sich im Unternehmen zu positionieren, selber authentisch und glaubwürdig ist und und und. Ich könnte sicher noch mehr aufzählen, das sind nur Beispiele.

Ich höre so oft, dass Führung zwar ganz wichtig ist, aber wenn es hart auf hart kommt, dann zählt Geschäftserfolg, und den hat man wegen seiner Fachkenntnisse.

Oder? Ist das wirklich so? Sorgt man mit Hilfe seiner Fachkenntnisse dafür, dass das eigene Team souverän mit allen Marktveränderungen, Kundenproblemen und Krisensituationen umgeht? Sicherlich auch, keine Frage. Ohne Fachwissen geht es nicht. Fachwissen kann man erlernen und erwerben, in manchen Jobs dauert das Jahre. Aber es ist lernbar.

Führen kann man auch lernen. Ich glaube, man sollte vor allem bereit dazu sein, diesem Thema einen wichtigen Stellenwert in seinem beruflichen Leben zu geben. Das ist eine wichtige Voraussetzung, denn als Führungskraft wird man immer persönlich gefordert. Anders als bei fachlichen Themen wird man von Mitarbeitern als Mensch in vielen Facetten wahrgenommen. Das Verhalten des Vorgesetzten hat immer eine Wirkung. Leider reicht es nicht, eine Hand voll Techniken zu lernen, und schon ist man ein Spitzenchef. Dazu gehört mehr, und das ist auch immer Arbeit an sich selber. Diese Entwicklungsperspektive macht aus meiner Sicht das Berufsleben spannend.

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