Burnout

Burnout ist derzeit immer wieder ein Thema in den Medien und vielen Veröffentlichungen. Es gibt sogar einige tolle Selbsthilfebücher für Menschen, die versuchen möchten, selber aus der Arbeitsspirale wieder herauszukommen. Das funktioniert aber nur, wenn man noch im Anfangsstadium des Burnout ist, ansonsten ist professionelle Hilfe unerläßlich. Burnout kann richtig gefährlich werden.

Meine Beobachtung ist, dass es gut ist, schon die Anfänge aufmerksam zu betrachten. Es landet ja nicht jeder in einem echten Burnout. Zum Glück.

Aber viele arbeiten zuviel, sind eigentlich immer im Stress. Das ist auch ungesund und schmälert die Lebensfreude.

Mit einer Kollegin habe ich gestern viele Beispiele hierfür gefunden: Man hat immer etwas zu tun, man arbeitet immer lange To-Do-Listen ab, sogar in der Freizeit ist man irgendwie gestresst, es ist schon fast unschicklich, einfach nur entspannt zu sein, man vermeidet vermeintliche Leerlaufzeiten, man stemmt alles gleichzeitig und priorisiert nicht etc..

Hier sieht man schon, dass der Alltag der meisten Menschen zwar nicht burnoutbelastet sein muss, aber sicherlich nicht gesundheitsförderlich ausfällt.

Warum gestaltet man sein Leben so? Was bringt Menschen dazu, immer über den Stress zu jammern, sogar gesundheitliche Einbußen hinzunehmen, aber trotzdem genauso weiterzumachen?

Ich glaube, es gibt gute Gründe dafür. Und es gibt auch Wege, damit umzugehen. Es braucht nur die Bereitschaft, nach Alternativen zu suchen.

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